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Juwelier Lexikon A-Z


Analog

Analoge Uhren sind alle Uhren, die sich mittels Zeiger ablesen lassen. Dabei muss man sich den Weg den der Zeiger zu machen scheint, bildlich vorstellen.

 

Anker

Der Anker ist das Hemmungselement, welches die Unruh antreibt. Bei den damit ausgeübten Halbschwingungen greift der Stift den Anker und bewegt ihn hin und her. Durch diese kontinuierliche Bewegungen werden die Zähne des Hemmungsrades abwechselnd freigelassen und festgehalten. So wird das Uhrwerk zu seiner Zählfunktion angehalten.

 

Antimagnetisch

Antimagnetisch werden Uhrwerke genannt, die unabhängig von magnetischen Einflüssen arbeiten, und sich auch durch solche in ihrer Tätigkeit nicht behindern lassen. Bei Uhren, die für einen bestimmten Aufgabenbereich, wie zum Beispiel Militär oder Tauchen, entwickelt wurden, wird das Zählwerk noch zusätzlich durch einen Weicheisenkern geschützt.

 

Armband

Das Armband dient dazu die Uhr am Handgelenk zu befestigen. Doch es hat nicht nur eine befestigende Tätigkeit, sondern trägt auch viel zum Äußerlichen der Uhr bei. So kann es aus den unterschiedlichsten Materialien, wie Leder, Stoff, Metall oder Ähnlichem, gefertigt sein. Außerdem sehr wichtig: der Verschluss. Hier unterscheidet man grundlegend zwei verschiedene Arten, die Dornschließe und die Faltschließe.

 

Atmosphäre

Atmosphäre ist die Maßeinheit zur Messung des Luftdrucks. Sie wird atm abgekürzt. Auf Meereshöhe beträgt sie 1,013 bar (eine weitere Maßeinheit, die der Luftdruckmessung dient).

 

Aufzugsfeder

Die Aufzugsfeder ist das Kernstück einer jeden Uhr. Sie bündelt die nötige Energie des manuellen oder automatischen Aufzugs, die für die Funktionstüchtigkeit wichtig ist. Bei einem manuellen Aufzug ist die Feder in einem Federhaus befestigt, während sie beim automatischen Aufzug auf einem Bügel hin- und hergleiten kann. Die Feder sollte außerdem aus bruchsicherem Material bestehen und darf auf keinen Fall oxidieren.

 

Auswuchtung

Als Auswuchten wird der Vorgang bezeichnet, den jede Unruh hinter sich bringen muss, bevor sie in das Uhrwerk eingesetzt werden kann. Heutzutage geschieht dies mittel computergesteuerter Werkzeuge, früher wurde dies durch das Einspannen zwischen verschiedenen Schrauben erreicht.

 

Automatisch

Als automatisch werden jene Uhrwerke bezeichnet, die sich durch die Bewegung des Körpers von selbst wieder aufladen.

 

Bandanschluss

Der Bandanschluss ist ein etwas aus dem Mittelteil hervorstehendes Element, an welchem das Armband befestigt wird. Er ist für den Halt eines Armbandes von zentraler Bedeutung und hat außerdem noch einen erheblichen Einfluss auf das Aussehen einer Uhr.

 

Batterie

Die Batterie liefert einem Quarzuhrwerk den nötigen Betriebstrom. Eine normale Batterie hat eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa ein bis zwei Jahren. Diese kann bei Uhren mit Läutwerk oder Ähnlichem jedoch auch kürzer sein.

 

Boden

Als Boden wird der untere Teil des Gehäuses bezeichnet, durch welchen man das Uhrwerk herausnehmen und untersuchen kann. Dieses Bauteil kann mit einem Scharnier und vier bis acht Schrauben befestigt werden oder aber wird direkt mit dem Gehäuse verschraubt.

 

Brücke/Kolben

Der Kolben bzw. die Brücke stützt und steuert die Teile, aus denen er besteht. Auf den Brücken sitzen die Rubine zur Reibungsminderung der Zahnräderzapfen; genau auf der gegenüberliegenden Seite sitzt die gleiche Anzahl von Rubinen auf der Platine. Eine größere Anzahl von Brücken erlaubt auch einzelne Eingriffe des Uhrmachers, ohne die gesamte Uhr auseinander nehmen zu müssen.

 

Carré

Carré ist die französische Übersetzung für Rechteck. Als solches werden in der Uhrmacherei viereckige Gehäuse bezeichnet. Ein Carré kann scharfkantige Ecken besitzen, daneben gibt es jedoch noch quadratische Gehäuse, mit nach außen gewölbten Ecken (galbé) oder aber solche, bei denen nur die Ecken abgerundet sind (chambré).

 

Chronograph

Ein Chronograph ist eine Uhr, die dank eines eingebauten Mechanismus' eine bestimmte Zeitspanne messen kann.

 

C.O.S.C. = Contrôle Officiel Suisse des Chornomètres

Dies ist das schweizer Amt, das Zertifikate für Chronometer erstellen darf. Die betreffende Uhr wird über einige Tage hinweg verschiedenen Tests unterzogen. Anschließend wird ein Zeugnis erstellt, das die Ganggenauigkeit angibt. Erst jetzt darf der Hersteller offiziell die Bezeichnung Chronometer für sein Produkt verwenden.

 

Dekor

Dekor sind alle Verschönerungsmaßnahmen, die eine Uhr ansprechender und attraktiver gestalten. Dazu gehören Einbuchtungen genauso wie Pariser Nadelgravuren oder Ähnliches.

 

Dichtungen

Die Dichtungen verhindern, dass Wasser oder Staub das Uhrwerk oder die Batterie beschädigen. Die Dichtungen sind zumeist aus Kautschuk oder Gummi gefertigt, da diese Materialien extrem wasserabweisend sind.

 

Digital

Digital ist jede Uhr, die die Zeit nicht durch Zeiger, sondern durch Ziffern anzeigt.

 

Doppelzeiger

Siehe Einholzeiger

 

Dorn

Als Dorn wird die Zwinge der Schließe bezeichnet, die durch ein Loch im Armband geführt wird, um das Verrutschen zu vermeiden.

 

Dornschließe

Mittels der Lasche und des Dorns kann man die Enden des Armbands am Handgelenk zusammenschließen und gegebenenfalls weiter oder enger stellen.

 

Doublé

Ein Doublé ist ein in einem galvanisierendem Bad behandeltes Metall, bei dem sich die Moleküle der Anode (das zur Doublierung verwendete Metall) unter Elektrizität in einem chemischen Bad auf die Katode (das zu doublierende Metall) legen. Am weitesten verbreitet ist diese Methode im Zusammenhang mit der Doublierung von Gold.

 

Drehgestell

Das Drehgestell ist der Käfig des Tourbillions, der die Unruh, die Spirale, den Anker, das Hemmungsrad und weitere zugehörige Teile trägt.

 

Drücker

Der Drücker ist ein kleiner Knopf am Mittelteil von Uhren mit Vollkalendarium bzw. ewigem Kalender. Er wird bei der Korrektur der einzelnen Anzeigen benötigt. Er sollte jedoch nie mit einem spitzen oder scharfen Gegenstand Kontakt haben.

 

Ebauche

Als Ebauche = Rohwerk bezeichnet man noch nicht ganz fertiggestellte Uhrwerke, also den Zustand, den sie vor der Bearbeitung innehaben. Manche Hersteller kaufen solche, um sie selbst zu dekorieren.

 

Einholzeiger

Einholzeiger (auch Doppelzeiger genannt) werden bei Chronographen verwendet, die zwei Zeitabläufe gleichzeitig messen und Zwischenstände symbolisieren können.

 

Email

Als Email wird das farbige Dekor auf dem Ziffernblatt bezeichnet.

 

Etanche

Etanche ist die französische Bezeichnung für eine wasserdichte Uhr.

 

Ewiger Kalender

Als ewige Kalender werden Uhren bezeichnet, die neben dem Vollkalendarium (Datum, Wochentag, Monat und Mondphasen) auch Schaltjahre erkennen und eine Unterscheidung zwischen Monaten mit 30 und mit 31 Tagen machen können.

 

Ebauche

Als Ebauche = Rohwerk bezeichnet man noch nicht ganz fertiggestellte Uhrwerke, also den Zustand, den sie vor der Bearbeitung innehaben. Manche Hersteller kaufen solche, um sie selbst zu dekorieren.

 

Einholzeiger

Einholzeiger (auch Doppelzeiger genannt) werden bei Chronographen verwendet, die zwei Zeitabläufe gleichzeitig messen und Zwischenstände symbolisieren können.

 

Email

Als Email wird das farbige Dekor auf dem Ziffernblatt bezeichnet.

 

Etanche

Etanche ist die französische Bezeichnung für eine wasserdichte Uhr.

 

Ewiger Kalender

Als ewige Kalender werden Uhren bezeichnet, die neben dem Vollkalendarium (Datum, Wochentag, Monat und Mondphasen) auch Schaltjahre erkennen und eine Unterscheidung zwischen Monaten mit 30 und mit 31 Tagen machen können.

 

Faltschließe

Dies ist eine Art des Verschlusses eines Armbandes, welcher ein schnelles An- und Ausziehen ermöglicht.

 

Federhaus

Das Federhaus ist der Sitz der Aufzugsfeder des mechanischen Uhrwerks. Dem Übersetzungsgetriebe wird hierdurch die nötige Energie übermittelt. Durch spezifische Zahnräder kann es manuell oder automatisch aufgezogen werden.

 

Fensterausschnitt

Dies ist ein zumeist rechteckiger Ausschnitt, durch den man Datum, Wochentag,

Gangreserve

Die Gangreserveanzeige auf dem Zifferblatt gibt an, wie weit die Feder noch aufgezogen ist. Teilweise wird dies durch einen Rundbogen dargestellt, oder aber die Zeit bis zum Stehenbleiben der Uhr wird angezeigt.

 

Gehäuse

Das Gehäuse besteht aus allen nach außen hin sichtbaren Bestandteilen einer Uhr. Die Karosserie bzw. das Gerüst ist in drei Teile einzuteilen: Mittelteil, Boden und Lünette, kann aber auch bloß aus Mittelteil und Boden bestehen. Die Zwischenräume der einzelnen Bestandteile sind mit Dichtungen ausgefüllt, damit Staub und Wasser nicht eindringen können. Die Stärke der jeweiligen Dichtigkeit wird in Atmosphären angegeben. Den höchsten Dichtungsgrad besitzen Taucheruhren. Ihr Gehäuse ist aus einem Stück gegossen. Die meisten Gehäuse bestehen aus Stahl, teilweise aber auch aus Messing, doubliertem oder 18karätigem Gold, Titan oder Kunststoffen.

 

Glas

Grundlegend gibt es drei verschiedene Glassorten die bei einer Uhr als Schutz für das Zifferblatt dienen können: Das Plexi-, Mineral- und Saphirglas. Plexiglas ist ein Kunststoff. Es ist günstig, kann leicht ausgetauscht und von Kratzern befreit werden, aber auch leicht zerbrechlich. Das Mineralglas ist teurer und widerstandsfähiger als Plexiglas, kann aber auch leicht verkratzen. Saphirglas ist das teuerste und gleichzeitig auch hochwertigste aller Uhrengläser. Doch auch dieses kann bei extrem starken Stößen zerbrechen. In solch einem Fall muss auch das Uhrwerk überprüft werden. Die meisten Uhrengläser sind entspiegelt. Der Arbeitsschritt der Entspiegelung wird meist auf beiden Seiten des Glases durchgeführt, so dass es selbst bei näherem Betrachten nicht auffällt, was natürlich die Lesbarkeit des Ziffernblattes erheblich erhöht.

 

Glocke

Die Glocke gehört zum Läutwerk von mechanischen Uhren. Sie besteht zumeist aus einem kreisförmigen Gong.

 

GMT

So nennt man alle Uhren die das Ablesen einer weiteren Zeitzone gestatten. Sollten die 24 Namen der bekanntesten Städte angezeigt werden, so kann sie auch die Bezeichnung "Weltzeituhr" tragen.

 

Gold

Dieses Edelmetall wird zumeist zur Herstellung von Gehäusen wertvoller Uhren verwendet. Seine Vorteile liegen in der leichten Verarbeitung sowie in der Beständigkeit äußeren Einflüssen gegenüber. Seine rote, weiße oder rosa Färbung erhält es durch Legierung mit anderen Metallen.

 

Guillochierung

Die Guillochierung ist eine von Hand ausgeführte sehr feine Verzierung von zumeist goldenen oder silbernen Ziffernblättern. Dieses Verfahren wird jedoch nur bei besonders wertvollen Uhren eingesetzt, um ihren Wert noch zu steigern. So können auf einem Ziffernblatt viele verschiedene Muster aufgezeichnet sein.

 

Halbschwingung

Dies ist die Funktionsbewegung der Unruh in eine Richtung, nämlich die Bewegung vom Ausgangspunkt (am äußeren Ende der einen Seite) zum Endpunkt (am äußeren Ende der anderen Seite). Zwei Halbschwingungen ergeben gemeinsam eine ganze Schwingung. Die meisten aller Unruhschwinger vollführen 28.800 Halbschwingungen in der Stunde, also 8 Schwingungen pro Sekunde. Einige Exemplare auch 36.000 pro Stunde (10 pro Sekunde), 21.600 pro Stunde (6 pro Sekunde) oder 18.000 pro Stunde (5 pro Sekunde).

 

Hammer

In der Uhrenmacherei kennt man genau zwei verschiedene Hammer: Der Schlagwerkhammer hat die Aufgabe, den Gong bei einer mechanischen Uhr zu schlagen. Während der Hammerhebel bei einem Chronographen dazu dient, diesen nach Betätigung wieder auf Null zu stellen.

 

Hebel

Die Hebel sind die Werkteile der komplexen Mechanismen, die für die Funktionstüchtigkeit vieler Uhrenkomplikationen zuständig sind. Dies ist vor allem bei Chronographen, Repertieruhren und Ewigen Kalendern der Fall. Sie sind aus Stahl gefertigt und übertragen lineare Bewegungen vom einen Bereich des Uhrwerks zum anderen.

 

Hemmung

Die Hemmung ist ein Element zur Steuerung der Drehgeschwindigkeit der Räder des Übersetzungsgetriebes. Diese Hemmung besteht aus der Unruh, dem Anker und dem Hemmungsrad.

 

Herz

Das Herz steuert bei mechanischen Uhrwerken einen Grossteil der Räder, die für die Rückführung des Zeigers zur Nullstelle zuständig sind.

 

kein Eintrag

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Kalender

Durch diese Funktion kann das Datum, welches durch einen Fensterausschnitt zu sehen ist, angezeigt wird. Diese Scheibe beherbergt die Zahlen 1 bis 31 und wird durch einen besonderen Mechanismus alle 24 Stunden um eine Stelle vorwärts bewegt. Bei Monaten mit weniger als 31 Tagen muss die entsprechende Korrektur per Hand vorgenommen werden. Dies geschieht meist über die Krone.

 

Kaliber

Als Kaliber werden die Typologie und die technischen Charakteristika auf Grund seiner Herstellung und Kennnummer bezeichnet. Heutzutage gleicht das Kaliber einem Ausweis (z. B. Kaliber ETA 2892-2). Früher wurde es in französischen Linien angegeben (1 Linie = 2,256 mm).

 

Karat

Karat ist die entsprechende Maßeinheit zur Angabe des prozentualen Goldgehaltes im Verhältnis zu anderen Metallen der Legierung. Es wird in vierundzwanzigstel aufgedrückt, "24karätiges Gold" ist also reines Gold. Zur Erhöhung von Elastizität und Festigkeit wird zumeist nur 78%iges Gold verarbeitet (18 Karat). Früher verwendete man 9- bis 14-karätiges Gold, während man zur Beschwerung des Rotors 21- oder 22-karätiges Gold benutzte.

 

Keramik

Keramik ist eines der neueren Materialien, die zur Herstellung von Gehäusen verwendet werden können. Es besteht aus Tungstenkarbid, welches auf 1450°C erhitzt wird. Dadurch wird die Oberfläche extrem hart. Gleichzeitig entsteht ein schöner, fast ins Schwarze gehender Grauton.

 

Kolonnnenrad

Dieses kleine, zinnengekrönte Türmchen befindet sich normalerweise der Unruh gegenüber. Es steuert alle Hebelbewegungen des Chronographen und synchronisiert diese. Da dieser Bestandteil in seiner Fertigung sehr teuer ist, ist es ein wichtiges Kriterium, das zur Unterscheidung zwischen einer wertvollen und weniger wertvollen Uhr dient.

 

Komplikation

Eine Komplikation ist eine zusätzliche Information zum normalen Auskunftsbereich des Uhrwerks. Normalerweise werden Komplikationen eingebaut, um die Uhr um eine oder zwei Funktionen zu erweitern. Jedoch gibt es auch Beispiele komplexerer, integrierter Uhrwerke, deren Kaliber schon im Entwurf eine Komplikation vorsehen. Der Chronograph, der Kalender, die Gangreserveanzeige oder aber die Repetieruhr sind nur einige der möglichen Beispiele.

 

Kreisförmiger Gong

Der Gong besteht aus einem Draht einer speziellen Stahllegierung, der bei Repetieruhren durch einen kleinen Hammer angeschlagen wird. So erklingen die Stundenschläge. Seinen Namen hat er durch die Eigenschaft, dass er um den äußeren Umfang des Uhrwerkes gelegt wird. Von diesem Umfang hängt auch die Klangnote ab.

 

Krone

Die Krone befindet sich am äußeren Ende der Welle des Aufzugsmechanismus und dient in normaler Stellung zum Aufziehen. Wenn sie herausgezogen wird, kann man sie zum Einstellen der Uhr verwenden. In einigen Fällen kann die Krone auch bloß bis zur Hälfte herausgezogen werden, so kann man die Datumsanzeige oder eine weitere Zeitzone einstellen. Um zu verhindern, dass Wasser oder Sonstiges eintreten kann, besitzt die Krone im Inneren eine ringförmige Dichtung, die ein winziges, hervorstehendes Rohr (Tubus) umschießt, welches zum Mittelteil selbst gehört. Bei Taucheruhren kann die Krone mittels eines eigens dafür angebrachten Schraubgewindes auf eben diesen Tubus geschraubt werden. Dadurch wird das Eindringen jedweder Infiltrationen verhindert.

 

Lager

Das Lager vermindert den Reibungswiderstand. Mechanische Uhrwerke mit automatischem Aufzug besitzen so genannte gleitende Lager, Rubine, wie auch rollende Lager mit den Kugellagern des Rotors im Aufzugsgetriebe.

 

Läutwerk

Es gibt Uhrwerke, die dank eines eingebauten Mechanismus, die Stunde einläuten. Grundlegend gibt es drei Uhrengruppen mit Läutwerk: Weckeruhren, die zu einer eingestellten Zeit klingeln; Pendeluhren, die wegen eines durchgängigen Läutwerks die volle Stunde, wie auch die Viertelstunde, einläuten und letztlich die Repetieruhren, die nach dem Einschalten des Läutwerkes die volle Stunde, die Viertelstunde und die Minuten einläuten.

 

Leuchtmasse

Die Leuchtmasse ist eine Substanz, mit welcher der Stundenindex und die Zeiger eingestrichen werden, damit die Uhrzeit auch bei Nacht zu erkennen ist. Dieses aus Phosphor gewonnene Material hat die Fähigkeit, das Tageslicht zu speichern und bei Dunkelheit wieder frei zu geben. Früher verwendete man überwiegend Tritium. Wie viel davon auf ein Ziffernblatt gegeben werden durfte, legte eine schweizer Norm genauestens fest, da es sich hierbei um ein radioaktives Material handelt, welches in größeren Mengen gesundheits-schädlich ist. Heutzutage wird von den meisten Herstellern "Superluminova" verwendet, welches absolut ungefährlich ist.

 

Linie

Linie ist eine alte Maßeinheit namens "Französische Linie" (1 Linie = 2,256 mm). Sie wird auch heute noch zur Beschreibung des Durchmessers eines Uhrwerkes verwendet.

 

Lünette

Die Lünette ist die Halterung für das Uhrenglas, wobei heutzutage oftmals das Mittelteil verlängert wird und diese weggelassen wird. Wenn es sich hierbei um drehbare Elemente handelt, so spricht man häufig von einem Zentrierring, auch wenn jener das Glas nicht unbedingt hält.

 

Manuell

Als manuell werden alle Uhrwerke bezeichnet, die man in regelmäßigen Abständen von Hand aufziehen muss.

 

Mikrorotor

Mikrorotor wird der wesentlich kleinere Rotor der Aufzugsautomatik genannt. Dieser ist direkt eingebaut, satt das Uhrwerk zu überlagern. Dadurch ist der Bau sehr viel kleinerer und flacherer Uhren möglich.

 

Militär

Die ersten Uhren, die am Handgelenk getragen werden konnten wurden vom Militär entwickelt. Dies wusste man ab dem ersten Weltkrieg sehr zu schätzen, da diese Uhren schneller und bequemer in der Handhabung waren. Die Erkennungsmerkmale einer Militäruhr sind das große schwarze Ziffernblatt, der Stundenindex in arabischen Zahlen und die leuchtenden Zeiger. Echte Militäruhren haben eine Gravur auf der Bodenunterseite, die das jeweilige Militärkorps angibt.

 

Mittelteil

Der Mittelteil ist der Hauptbestandteil des Gehäuses, in dessen Inneren das Uhrwerk untergebracht ist. Es ist das Herzstück, da es der Träger aller strukturellen Hauptfunktionen ist. Zudem hängt von ihm die Stabilität der Uhr ab. Es besteht aus den Bandanschlüssen, der Durchgangsöffnung für die Welle, der Krone, eventueller Drücker, dem Glasreif für die Lünette, falls das Mittelteil das Glas nicht selbst hält, und dem Boden.

 

Mondphasen

Viele Uhrwerke mit einem Ewigen Kalender oder einem Vollkalendarium sind auch in der Lage, die Mondphasen anzuzeigen. Dieser Mondzyklus dauert 29,5 Tage und war bei der Bestimmung der Gezeiten oder des richtigen Zeitpunktes für die Aussaat sehr hilfreich. Der Mondphasenmechanismus besteht zumeist aus einem Zahnrad das, ähnlich wie beim Kalenderrad, gegen Mitternacht vorrückt.

 

kein Eintrag

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Platin

Platin ist ein sehr seltenes und schwer zu verarbeitendes Edelmetall. Es wird in der Uhrmacherei zur Herstellung von Gehäusen extrem kostspieliger Uhren verwendet.

 

Platine

Die Platine ist das Gestell des Uhrwerks. Sie ist aus einer Messingscheibe gefertigt, die meistens mit Rhodium oder Gold behandelt worden ist. In den darauf folgenden Arbeitsschritten werden die Einfassungen für die Rubine, die Radbolzen, sowie die verschiedenen Bestandteile des Uhrwerks darauf angebracht.

 

Plongeur

Dies ist der französische Begriff für Taucheruhren, die den schweizer Normen in punkto Stabilität und Wasserdichte entsprechen und die Prüfung auf jene hin auch bestanden haben.

 

Quarzuhrwerk

Quarzuhrwerke arbeiten nicht auf mechanischer Basis, sondern mit einem System, das mit elektrischer Energie, mittels einer Batterie, gespeist wird. Es besitzt einen Quarzschwinger, der 32.768 mal in der Sekunde vibriert, sowie einen Elektromotor, der vom selben System gesteuert wird.

 

Räder

Räder sind absolut unentbehrliche Bestandteile zur Übertragung des Antriebs auf die Komponenten eines mechanischen Uhrwerks. Ein Rad besteht aus einer Welle, an deren Ende sich Zapfen befinden, welche sich in den Rubinen drehen; aus einem Trieb (ein nur wenig verzahntes Rad) und dem eigentlichen Rad. Auf der Verlängerung einiger Räder sitzt der Zeiger. Benannt werden die Räder meist nach ihrer Funktion.

 

Rändelung

Die Rändelung ist eine bestimmte Abfolge von scharfkantigen Einbuchtungen, an welchen eine Uhr aufgezogen wird, oder einem drehbaren Zentrierring, damit die Fingerkuppen festen Halt finden.

 

Rechenschieber

Der Rechenschieber ist eine kleine doppelte Zahlenskala, die gewöhnlich auf einem drehbaren Zentrierring rings um das Ziffernblatt sitzt. Dreht man die Zahlen richtig zueinander, so kann man Divisionen, Multiplikationen, Proportionen und auch Konvertierungen von Maßeinheiten leicht errechnen. Dieser Rechenschieber wurde zunächst nur bei Fliegeruhren verwendet, da es damals noch keine Bordinstrumente gab, die dem Piloten den Benzinverbrauch, die Flugdauer oder Ähnliches anzeigte.

 

Regulateur

Dies ist eine besondere Disziplin in der Uhrmacherei, welche aus der Tradition der großen Uhren in den Reparaturwerkstätten heraus entstand. Jene haben ein Zifferblatt mit verringerter Stundenzahl, sowie ein Hilfszifferblatt, welches das genaue Ablesen von Minuten und Sekunden ermöglicht, da die Zeiger sich nicht überlagern können.

 

Repetieruhr

Dies ist eine der kompliziertesten und teuersten Komplikation im Uhrmacherwesen, da eine Repetieruhr die momentane Uhrzeit durch einen Gong in drei verschiedenen Tonlagen anzeigt. Stunde, Viertelstunde und Minute haben jeweils ihren eigenen Klang. Ein "Minutenrepetierwerk" schlägt jede Minute. Dies kann durch einen Schiebeschalter an der Seite ein- und ausgeschalten werden.

 

Retrograd

Retrograduhren sind Uhren, die zu Beginn eine neuen Messung statt einer 360° Drehung zunächst eine Stück auf einem Kreisbogen weiterlaufen und dann zu einer neuen Messung zurückspringen. Retrograde werden zumeist bei Minutenanzeigen, Datum und chronographischen Anzeigen verwendet.

 

Rhodinierung

Dies ist eine elektrogalvanisierende Behandlung des Messings, der Brücken und Platinen kostbarer Uhrwerke. Jenes Verfahren schützt die Uhr vor dem Oxidieren und lässt sie gleichzeitig besser aussehen.

 

Rotor

Der Rotor ist ein halbmondförmiges Element automatischer Uhrwerke, das durch die Erdanziehungskraft nach unten gezogen wird und gleichzeitig die Armbewegung in kontinuierliche Bewegungen übersetzt.

 

Rubine oder Lagersteine

Dies sind gleitende Lager, die die Reibung zwischen den Zapfen und Wellen, welche sich auf den Rädern des Übersetzungsantriebs drehen, verringern. Es handelt sich hierbei meistens um synthetische Rubine. Um die Abnutzung möglichst gering zu halten, wird an den Berührpunkten ein spezielles Öl verwendet, das alle fünf bis sechs Jahre erneuert werden muss.

 

Rücker

Der Rücker ist ein Werkteil mechanischer Uhrwerke. Dieser Rücker erlaubt eine Einstellung der Geschwindigkeit des Uhrwerks, so kann es justiert werden. Wenn sich die Spirale verkürzt, so wird sie härter und die Uhr läuft schneller. Der Rücker ist auf der Unruhbrücke angebracht, sodass der Uhrmacher im Falle eventueller Veränderungen leicht an ihn heran kommt.

 

Schieber

Der Schieber ist ein charakteristisches Element der Repetieruhren. Mit ihm kann man das Läutwerk steuern. Häufig hat er die Form einer halbierten Pfeilspitze, sodass die Finger nicht abrutschen können.

 

Schwanenhalsfeder

Das System der Schwanenhalsfeder hat seinen Namen durch sein Aussehen erhalten. Sie wird zumeist bei sehr kostbaren Uhrwerken verwendet. Es sieht einen Rücker vor, der von einer Gegenspannfeder (dies ist der Namensgeber) und einer Schraube zur Regulierung festgehalten wird.

 

Schwungmasse

Siehe Rotor

 

Selbstkompensierend

Selbstkompensierende Spiralfedern sind aus temperaturbeständigen Stahllegierungen gefertigt. Eine solche Feder weitet sich bei höheren Temperaturen weder aus noch verliert sie ihre Elastizität. Dies sichert die Genauigkeit des Uhrwerkes selbst unter extremsten Bedingungen.

 

Silber

Silber ist ein wertvolles Edelmetall, welches leicht formbar und geschmeidig ist. Früher wurde es in der Herstellung von Gehäusen und Ziffernblättern verwendet. Sein einziger Nachteil ist, dass es leicht oxidiert. Deswegen wird es in einem galvanisierendem Rhodium oder Goldbad (Vermeil) beschichtet.

 

Skalen

Skalen sind vorwiegend auf Chronographen zu finden. Sie werden direkt auf das Ziffernblatt gedruckt und dienen zu besonderen Messungen. Grundlegend gibt es vier verschiedene Skalen: Die Tachymeterskala, diese gibt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einem Kilometer an; die Produktionsskala, sie gibt die produzierte Menge pro Arbeitsgang bei Akkordarbeit an; die telemetrische Skala, jene beruht auf der unterschiedlich rasche Verbreitung von Licht und Schall, wodurch die Entfernung zur Quelle errechnet werden kann und die medizinische Skala, welche bei kurzer Messung die Atemzüge und Pulsschläge in einer Minute angibt.

 

Springende Stunde

Wird die Uhrzeit durch Zahlen in einem Fenster und nicht durch Zeiger angezeigt, so spricht man von einer springenden Stunde. Sie vollführt genau beim Stundenwechsel einen "Sprung" und im selben Augenblick sind neue Ziffern zu sehen.

 

Skelettuhr

Diese Technik wird von renommierten Häusern als Dekor genutzt. Hierbei werden die Platinen und Bauteile auf ein feines Netz reduziert. Dieses Reduzieren auf das bloße Werkskelett ist eine äußerst schwierige und kostspielige Angelegenheit, denn jedwedes überflüssiges Metall wird per Hand abgetragen, bis schließlich nur noch ein leichtes Gerüst übrig bleibt. Im weitesten Sinne kann man aber jede Uhr als Skelettuhr bezeichnen die durch Öffnungen Einblick ihn ihr Innenleben zulässt.

 

Spirale

Die Spirale ist gemeinsam mit der Unruh für die Genauigkeit des Uhrwerkes zuständig. Aufgrund ihrer Elastizität sorgt die Spirale dafür, dass die Unruh nach jeder Schwingung zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehrt. Der Stahl früherer Zeiten war noch nicht so elastisch wie heute, deswegen unterlag die Spirale in ihrer Biegsamkeit selbst feinsten Schwankungen der Temperatur und war leicht magnetisierbar, außerdem weniger haltbar. Heute sind die verwendeten Stahlle- gierungen weitaus weiter entwickelt, dadurch sind sie zuverlässiger und haltbarer geworden.

 

Stahl

Stahl wird in der Uhrmacherei häufig zur Herstellung von Gehäusen und Armbändern verwendet, wodurch sie verhältnismäßig günstig sind. Stahl wird aus einer Legierung von Eisen und Kohlenstoff gewonnen und zu seinen besonderen Eigenschaften zählen Widerstandsfähigkeit, Härte, Stoßfestigkeit und Rostfreiheit. Je nach Anteil an verschiedenen Stoffen kann er flexibel sein, Magnetisierung widerstehen oder starke Temperaturschwankungen abwehren. Des Weiteren zeigt er keinen Verschleiß und ist somit optimal zur Herstellung von Spiralfedern.

 

Stoßsicherung

Dies ist eine elastische Vorrichtung zur Lagerung der Unruh. Sie verhindert, dass auftretende Stöße die Unruhwelle beschädigen. Die Stoßsicherung besteht aus einem Lager- und einem Deckstein aus synthetischem Rubin, die axiale wie auch seitliche Verschiebungen durch Stöße erlaubt. Eine kleine Feder bringt nach Erschütterungen das Ganze wieder in die richtige Position.

 

Stundenindex

Der Stundenindex markiert die Stundeineinteilung auf dem Zifferblatt. Er wird separat zum Ziffernblatt gefertigt und später darauf befestigt. Die einzelnen Stunden können durch arabische bzw. römische Ziffern oder aber durch geometrische Formen dargestellt werden.

 

Taucheruhren

Diese Uhren überstehen auch längere Tauchgänge in größeren Tiefen unbeschadet. Aber der Weg zu jener Bezeichnung ist lang, denn die Uhr muss viele Tests durchlaufen um alle schweizer Normen zu erfüllen. Sie werden auf ihre Wasserdichte, Stabilität, Gebrauch und Lesbarkeit überprüft.

 

Titan

Titan ist ein besonders leichtes und beständiges Edelmetall, das besonders in der Feinmechanik und der Uhrmacherei einen großen Verwendungsbereich gefunden hat. Es wird vor allem zur Herstellung von Gehäusen und Armbändern verwendet. In seiner Reinform ist es nur schwer zu verarbeiten, deshalb wird es in Legierungen (wenn auch nur mit geringem Fremdanteil) verwendet. Titan ist für die Uhrmacherei deshalb so vorteilhaft, da es weder oxidiert noch Allergien hervorruft.

 

Tonneau

Als Tonneau ist in der Uhrmachersprache ein fassförmiges Gehäuse zu verstehen, mit geradlinigen Schmalseiten zwischen den Bandanstößen und gewölbten Längsseiten.

 

Tourbillon

Diese Vorrichtung, welche im Jahr 1801 von Breguet erfunden wurde, kompensiert die Schwerkraftfelder rund um die Unruh. Da man die Unruh nicht auf ein tausendstel Gramm ausgleichen kann, gibt es das Tourbillon in vier verschiedenen waagrechten Positionen: nach oben, nach rechts, nach unten und nach links.

 

Tritium

Tritium macht den Stundenindex und die Zeiger selbstleuchtend.

 

Übersetzungsgetriebe

Jene Abfolge von Zahnrädern übermittelt der Unruh die vom Federhaus ausgehende Antriebskraft der Aufzugsfeder. Die Schwingungsfrequenz der Unruh ist gleichzeitig auch die Anzahl der Zähne, die das Hemmungsrad in der Sekunde freigibt.

 

Uhr

Eine Uhr ist ein Instrument, das hilft die Zeit zu messen. Sie besteht aus einem Gehäuse, einem Ziffernblatt und einem Uhrwerk.

 

Uhrwerk

Das Uhrwerk ist das Herz einer jeden Uhr. Es lässt die Zeiger vorrücken und zeigt die Uhrzeit so genau wie möglich an. Die Familie der Uhrwerke lässt sich in zwei große Gruppen unterteilen: Das Quarzuhrwerk, diese besteht aus analogen und digitalen Uhrwerken, und das mechanische Uhrwerk, dieses besteht wiederum aus Uhrwerken mit manuellem und automatischem Aufzug.

 

Unruh

In einem mechanischen Uhrwerk ist die Unruh das wichtigste Bauteil der Hemmung und wird als Regulierungsorgan bezeichnet. Diese Unruh ist ein Ring, welcher durch Schwingungen den Zeitablauf misst.

 

Verchromung

Als Verchromung wird die Chrombeschichtung eines Metalls (z. B. Messing) in einem elektrogalvanischen Tauchbad bezeichnet. Dies soll die Oxidation des darunter liegenden Metalls verhindern.

 

Vollkalendarium

Als Vollkalendarium werden Kalender bezeichnet, die Jahr, Monat, Tag und zeitweise auch die Mondphase anzeigen. Diese Informationen werden über zwei Fenster ausgegeben. Teilweise geschieht dies aber auch über ein Hilfsziffernblatt. Das Datum bei Monaten mit weniger als 31 Tagen muss jedoch von Hand korrigiert werden.

 

Wasserdicht

Eine Uhr ist wasserdicht, wenn ihr Gehäuse, Aufzugskrone und Glas so geschaffen und eingepasst sind, dass das Eindringen von äusseren Elementen wie Wasser, Luft, Staub, Duftstoffe usw. in das Werkinnere verhindert wird. Das in ein wasserdichtes Gehäuse eingebaute Uhrwerk ist geschützt gegen äussere Einflüsse vor Rost und Korrosion. Die Öle werden von Säuren, Duftstoffen, Staub usw. nicht zersetzt. Sie dürfen die Undichtigkeit der festgelegten Grenzen nach DIN 8310 nicht überschreiten, was heißt, dass sie 30 Minuten bei einer Wassertiefe von 1 m ohne Eindringen von Wasser widerstehen müssen.

 

Water resistant

Dies bedeutet keines wegs wasserdicht, sondern nur, dass die Uhr gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser geschützt ist.

 

Weckeruhr

Eine Weckeruhr ist eine Uhr mit mechanischem Wecker. Dieses Uhrwerk besitzt noch ein zweites Federhaus mit Aufzugsfeder und Hemmung, die dem Schlagwerkhammer den Drehstand des Übersetzungsgetriebes in Impulse verwandeln. Zusätzlich dazu hat es eine Glocke oder eine ringförmigen Gong zur Verstärkung der Schläge. Eine Weckeruhr ist sehr leicht an ihren zwei Kronen, welche außerhalb des Gehäuses sitzen, zu erkennen. Des weitern hat sie zusätzliche Zeiger, um die gewünschte Weckzeit einzustellen.

 

Welle

Hierbei handelt es sich um ein unterschiedlich profiliertes Element, das durch die Öffnung des Gehäusemittelteils die Krone und das Uhrwerk mechanisch verbindet. Die Aufgabe der Welle ist, den Handaufzug und den zur Einstellung der Zeiger nötigen Antrieb zu übertragen.

 

Weltzeituhr

Die Weltzeituhr kann Zeit in den 24 Zeitzonen anhand ihrer wichtigsten Städte anzeigen. Hierbei gibt es zwei verschiedene Arten: Solche mit einem drehbarem Ring und solche, die mit einem äußeren Zentrierring, der per Hand weitergedreht wird, versehen sind.

 

Wechsler

Dieses Bauteil der Uhrwerke mit automatischem Aufzug schaltet die Schwingung des Rotors von der einen in die andere Richtung um. Hierbei wird die Bewegung, die immer in einer Richtung erfolgt, durch das Federhaus über das Getriebe übertragen.

 

kein Eintrag

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Zähler

Zähler sind zusätzliche Hilfszifferblätter bei einem Chronographen. Dieser Begriff kann aber auch für andere Hilfszifferblätter verwendet werden.

 

Zeiger

Die Zeiger zeigen auf dem Ziffernblatt einer analogen Uhr die Zeit an. Normalerweise sind zwei Zeiger, der Stunden- und der Minutenzeiger, vorhanden. Doch es können durch das Einbauen zum Beispiel eines Vollkalendariums auch mehrere sein.

 

Zeigwerk/Aufzug

Dies ist das System eines mechanischen Uhrwerkes zur Antriebsübertragung von der Krone zu den Zeigern, um die Uhrzeit einzustellen.

 

Zeitgleichung

Da die Erdkugel nicht ganz eine Kugel ist, gibt es im Laufe des Jahres geringfügige Abweichungen (nur einige Minuten) zwischen der Sommerzeit und dem festgelegten Zeitmaß von 24 Stunden. Einige Uhren die auf dem Ziffernblatt den Ewigen Kalender aufweisen, besitzen auch die zusätzliche Komplikation, die Abweichung (Equation) anzugeben.

 

Zeitzone

Unsere offizielle Uhrzeit ist nur ein Abkommen, welches jedem Land oder jedem Abschnitt eines Kontinents eine gemeinsame Uhrzeit gibt. Insgesamt gibt es 24 Zeitzonen, die entlang der jeweiligen Ländergrenzen verlaufen.

 

Zentrierring

Dies ist ein zumeist drehbarer Ring, der um die Lünette einer Uhr gelegt wird, auf dem die Minutenanzeige, oder aber andere gebräuchliche Skalen eingraviert wurden.

 

Zifferblatt

Dies könnte man als Gesicht einer Uhr bezeichnen. Zusätzlich dazu ist eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Uhr. Zumeist ist es eine bedruckte Messingplatte, kann bei wertvollen Uhren aber auch aus Gold oder Silber mit Gravuren bestehen. Grundlegend hat das Zifferblatt die Aufgabe, die Zeit anzuzeigen. In dem Punkt Raffinesse bei der Gestaltung von dekorierten Ziffernblättern liegen jene aus Cloisonné-Email an der Spitze, da die Zeichnung aus von Hand aufgelegten Goldfäden besteht, die durch mehrmaliges Brennen in das Ziffernblatt integriert werden.

 



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